Aktivitäten Support Kunst und Forschung

 
Die Universität für angewandte Kunst Wien möchte auch zukünftig ihr Profil im Bereich Kunst und Forschung schärfen. Zu diesem Zweck entwickelt der Bereich Support Kunst und Forschung gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnerinstitutionen Projekte, die (künstlerisch) forschenden Personen wertvolle Unterstützung bei Antragserstellung, Projektumsetzung, -dokumentation und Open Access-Strategien geben werden.


Die „Kunst- und Forschungsdatenbank – Angewandte/basis wien“ geht aus der seit Anfang 2014 laufenden Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien (Angewandte) mit basis wien – Archiv und Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst in und aus Österreich hervor.
 
Die Zusammenarbeit der beiden Institutionen sichert den Fortbestand der von basis wien erarbeiteten Dokumentation österreichischer Künstler_innen und ihrer Aktivitäten. Zudem ermöglicht die Kooperation eine Weiterentwicklung der bestehenden Datenbank um die Sicherung der an der Angewandten durchgeführten (künstlerischen) Forschung. Zusammen mit der Beteiligung der Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Vorarlberg kann die Dokumentationsarbeit weitergeführt werden.
 
Die Datenbank umfasst bislang Einträge zu rund 82.000 Personen, 15.500 Institutionen, 60.000 Ereignissen (Projekte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen) und 82.000 Objekten (Stand: Mai 2017). Für die Wiener Kunstuniversität bietet sich damit die einzigartige Gelegenheit, ihre Aktivitäten im Feld von Kunst und Forschung auf einer der renommiertesten Dokumentationsplattformen für zeitgenössische Kunst abbilden zu können.
Projektbasiertes Arbeiten in Forschung und Kunst als konkrete Praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien stellt sich in einem universitätsinternen Rahmen vor: Immer wenn das Bekannte, das Vertraute verlassen wird, passiert etwas. Das gilt für Kunst und Wissenschaft. Gerade dann wenn man Neuem gegenübersteht, entstehen Impulse.
 
U.A.w.g.: support_kf@uni-ak.ac.at
Ort: AIL – Angewandte Innovation Laboratory
 

[APPLIED] FOREIGN AFFAIRS (Baerbel Mueller)
16. März 2016, 17:00
Facebook-Seite des Projekts

EMDL (Martin Kusch, Marie-Claude Poulin, Ruth Schnell)
27. April 2016, 18:00

AXIOM (Matthias Tarasiewicz)
25. Mai 2016, 17:00
Ehemalige Polizeistation, Am Hof 3–4, 1010 Wien
 
A Matter of Historicity (Eva Kernbauer)
15. Juni 2016, 17:00
Steering Committee: Univ.Prof. Barbara Putz-Plecko, Dr. Alexander Damianisch

Kontakt: Dr. Bernadette Schmatzer
bernadette.schmatzer@uni-ak.ac.at

Mag.phil. Angelika Zelisko 


angelika.zelisko@uni-ak.ac.at

Was mache ich mit einer Idee? Wie kann ich mehr aus meinem Können machen? Wie mache ich mich selbstständig? Wie gründe ich eine Firma? Was kommt dann?

Neben dem Bereich der Forschung ist das Feld der Entwicklung von Transferprojekten mit dem Fokus Creative Entrepreneurship in der Abteilung Support Kunst und Forschung angesiedelt. Aktuell werden Projekte im Bereich Entwicklung (Fokus Creative Entrepreneurship) an der Universität für angewandte Kunst im Kontext der Kooperationsprojekte innerhalb des Wissenstransferzentrums Ost, eines der drei österreichweiten Wissenstransferzentren, umgesetzt.

Über die Wissenstransferzentren

Mit der Schaffung der regionalen Wissenstransferzentren Ost, Süd und West werden an den österreichischen Universitäten Anreize zur Intensivierung des Wissenstransfers von der Forschung in die Wirtschaft und Gesellschaft gesetzt. Die vom bmwfw im Rahmen des Förderprogramms „Wissenstransferzentren und IPR Verwertung“ finanzierten Wissenstransferzentren – durch das aws administriert – sind kooperative Vorhaben mehrerer universitärer und assoziierter Partner. Das Wissenstransferzentrum Ost umfasst einen Verbund aus neun Wiener Universitäten.

Mit gezielten Kooperationsprojekten zu technologischen, wirtschaftlichen, kreativen und gesellschaftlichen Schlüsselthemen im Transferprozess will das Projekt das Thema Wissenstransfer regional verankern sowie überregional und international vernetzen.
www.wtz-ost.at

Veranstaltungen und Weiterbildung

Im Rahmen des Förderprogramms bieten die Wiener Universitäten neben einem breiten Veranstaltungsangebot ein interuniversitäres Weiterbildungsprogramm mit Workshops, Vorträgen und Hubs bei mit freiem Zugang für Studierende, DoktorandInnen, ForscherInnen, Universitätsangehörige wie auch Alumni an. Die jeweiligen Veranstaltungen verstehen sich als interdisziplinär und können von allen Studienrichtungen besucht werden.

Die Veranstaltungen und Weiterbildungen widmen sich als spezifische Fortbildungsmaßnahmen Themenschwerpunkten aus dem Bereich „Empowerment“, Nutzungs-, Verwertungs- und Urheberrechte, Entrepreneurial Skills und Awareness-Maßnahmen.

http://www.wtz-ost.at/veranstaltungen/

Hubs:
Im Sinne von „capacity building“ wenden sich institutionenspezifische Hubs, die allen Fakultäten offen stehen, an Alumni sowie Studierende, die sich am Ende ihres Studiums befinden, um sie unterstützend zu begleiten.

http://www.wtz-ost.at/news/category/wtz-hub/

Die Projektschwerpunkte des WTZ:
 

Die Universität für angewandte Kunst Wien ist an den Schwerpunkten Lehre & Awareness, Start-up & Entrepreneurship sowie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften / Entwicklung und Erschließung der Künste und Kunst (GSK-EEK-KUNST) beteiligt. Die weiteren Schwerpunkte zum Thema Infrastruktur - IP meets IT und uniTech meets Industry - sind an den anderen Universitäten vertreten. 

  1. Lehre & Awareness
    Dieses Kooperationsprojekt unterstützt erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer durch Aktivitäten in den Bereichen Lehre, Awareness & Visibility. Das zielgruppenspezifische Lehr- und Weiterbildungsprogramm entwickelt und stärkt Kompetenzen für den Transfer von Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft. Regelmäßige Awareness-Maßnahmen fördern das Bewusstsein für Wissens- und Technologietransfer innerhalb und außerhalb der Universitäten.
  2. Start-up & Entrepreneurship
    Das vorliegende Kooperationsprojekt beinhaltet einerseits Maßnahmen zur weiteren Professionalisierung der bestehenden Transferleistungen und andererseits eine Erweiterung der derzeitigen Unterstützungsangebote:
    * hinsichtlich möglicher Verwertungspfade für Ideen und Technologien (insb. hinsichtlich Spin-offs) und
    * Identifikation und Konkretisierung alternativer Anwendungsbereiche für Technologien sowie von Geschäftsmodellen.
  3. Schwerpunkt GSK-EEK-KUNST
    Das Schwerpunktprojekt bietet fachadäquate Unterstützungsangebote in Form von Trainings und Weiterbildungen in einem universitären Rahmen. Der Fokus liegt auf den Bereichen Empowerment, Nutzungs-, Verwertungs- und Urheberrechte, Entrepreneurial Skills und Awareness-Maßnahmen, inter- und transdisziplinäres Arbeiten, Open Innovation, anwendbares Wissen für den Arbeitsalltag von ForscherInnen und Selbstständigen für den Bereich Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, Erschließung und Entwicklung der Kunst. Im Projekt-Modul „Capacity Building“ erfolgt dies über Weiterbildungen und Workshopformate, im Modul „Creativity and Transfer Hub" werden institutionenspezifische  Weiterbildungsformate entwickelt, die vor allem Alumni sowie Studierende, die sich am Ende ihres Studiums befinden, unterstützen.
  4. Infrastruktur – IP meets IT
    Ziel ist der Einsatz professioneller und einheitlicher IP-Management-Software sowie die gemeinsame Nutzung einer Business-Software inkl. Marktrecherche-Tool. Damit soll das operative Tagesgeschäft professionalisiert sowie langfristig Zeit und Geld gespart werden. Ein einheitlicheres Reportingsystem gegenüber dem Wissenstransferzentrum aber auch den EntscheidungsträgerInnen der einzelnen Universitäten könnte damit umgesetzt werden.
  5. uniTech meets Industry
    Ziel dieses Projektes ist eine stärkere Vernetzung der Wissens- & Technologietransferstellen der Universitäten und deren Partner durch:
    * Schaffung von Synergien bei der Suche nach Lizenznehmern oder Käufern von Technologien.
    * Sichtbarmachung der Vielfalt an Technologieanboten des WTZ Ost sowie der beiden anderen WTZ-Zentren.
    * Abbau von Informationsbarrieren zwischen Wissenschaft und Wirtschaft z.B. durch die Bündelung von universitärenTechnologieanboten auf einer gemeinsamen Plattform.

Kontakt

Support Kunst und Forschung
Oskar-Kokoschka-Platz 2
A-1010 Wien
T: +43-1-71133-2810
M: +43 (0) 664 60713-2810
F: +43-1-71133-98714
E: alexander.damianisch@uni-ak.ac.at

http://supportkunstundforschung.uni-ak.ac.at
 
Erreichbarkeit