Informationen für Berufungskommissionsmitglieder

Die Aufgaben der Berufungskommission sind in § 98 UG (Zusammenfassung aller Verfahrensschritte) geregelt und umfassen folgende Bereiche:

Sichtung der Bewerbungsunterlagen
  • Übermittlung aller geeigneten Bewerbungen an die GutachterInnen
  • Erstellung einer Liste der geeigneten KandidatInnen, die zu Berufungsvorträgen einzuladen sind
  • Einladung und Abhaltung der Hearings (gemeinsam mit dem Rektor)
  • Entscheidung über einen Besetzungsvorschlag (an die Rektorin/den Rektor)
Die Rechte und Pflichten der Berufungskommissionsmitglieder gehen aus folgenden Bestimmungen hervor:

Universitätsgesetz (UG)
  • § 2: Leitende Grundsätze, z.B. Verbindung von Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste mit der Lehre; Vielfalt wissenschaftlicher und künstlerischer Theorien, Methoden und Lehrmeinungen¸ Gleichstellung von Frauen und Männern
  • § 20 Abs. 3: Weisungsfreiheit der Mitglieder    
  • §§ 41-44: Frauenfördergebot und dessen Umsetzung  
  • § 48: Verschwiegenheitspflicht für Mitglieder

Satzung
  • Die Geschäftsordnung der Berufungskommission richtet sich sinngemäß nach der Geschäftsordnung des Senats – dieangewandte.at/satzung (S.59 ff).
  • Frauenförderungsplan § 3 Abs. 1
Für neu eingerichtete Berufungskommissionen gibt es ein Informations- und Beratungsangebot, das Mitgliedern, die zum ersten Mal an so einem Verfahren teilnehmen, einen guten Einstieg ermöglichen und erfahrenen Berufungskommissionsmitgliedern eine Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten soll. Im Rahmen einer ca. zweistündigen Zusammenkunft gibt es eine Einführung zu Aufgaben, Pflichten sowie Rahmenbedingungen und danach die Möglichkeit, einzelne Fragen gemeinsam zu vertiefen.