„LINE | POINT“ – zwei Worte, die beschreiben, worum es in dieser Ausstellung
geht: um das Wechselspiel von Zeichnung und Objekt, von Linie und Punkt. Die Linie, in Form der Bleistiftzeichnung,
bildet die Grundlage aller Arbeiten. Der Punkt – das Objekt oder die Skulptur – bringt das Thema eines Werkes im wahrsten
Sinne des Wortes „auf den Punkt“.
Ausgehend von der klassischen Bleistiftzeichnung
entwickeln sich Judith P. Fischers Arbeiten in unterschiedliche Richtungen: bildhauerisch, installativ, zeichnerisch. Das
Objekt bzw. die Skulptur ist dabei das gewählte Medium, in dem sich die Künstlerin zentralen Themen wie Gemeinschaft, Miteinander
und Beziehung widmet. Dabei orientiert sie sich immer am Raum. Die Arbeiten greifen ihn auf, gestalten und verändern ihn –
sie treten in einen Dialog mit ihrer Umgebung. Nie geht es darum, „nur“ ein Bild aufzuhängen oder eine Skulptur „abzustellen“.
Die wahre Herausforderung liegt in der Gesamtkonzeption: Eine Ausstellung soll einen Erfahrungsraum bilden, in dem Bedeutung,
Form und Wahrnehmung ineinandergreifen.
Die Ausstellung wird durch Nikolaus Kratzer eröffnet.Öffnungszeiten
täglich von 10–18:00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr