09. März 2026
Welchen Wert werden
Wasser, ein Samen oder ein Wald für Menschen in einer Zukunft haben, in der natürliche Ressourcen knapper und politisch umkämpfter
sind?
Diese und andere Fragen rund um den künftigen kollektiven Umgang jener Bioressourcen, die heute als alltäglich
angesehen werden, stellte sich Simon Goritischnig: verhandelt werden diese künstlerisch in seinem Bilderzyklus' Bionic
Dreams, für den er das diesjährige Staatsstipendium für Medienkunst.
Darin untersucht der Künstler, wie sich
Wahrnehmung und gesellschaftlicher Umgang mit Themen wie Ökologie, Freiheit und Sterblichkeit im Angesicht der Klimakrise
verändern könnten. Seine Arbeiten kreisen um die geopolitischen Dynamiken und den damit verknüpften Umgang mit biologischen
Ressourcen. – Fragen, die für kommende Generationen zunehmend existenziell werden.